» Prüfung in praktischer Informatik

Ich hatte heute meine mündliche Prüfung in praktischer Informatik. Das beinhaltet Programmierungstechnik und Softwaretechnik. Natürlich war mir von vornerein klar, dass es für mich keine große Herausforderung wird(eigentlich war ich der größte Schisshase, aber egal ;-) ).
Mit 2,7 bin ich insgesamt zufrieden, obwohl ich doch bei der ein oder anderen Frage etwas mehr hätte rausholen können, aber so sind Prüfungsbedingungen halt.

Zum Inhalt:
Als erstes wurde ich zu den Möglichkeiten befragt, die man hat, um dynamische Prozesse darzustellen. Es lief hier insbesondere auf Mealy-,Moore- und Harelautomaten hinaus, wobei insbesondere Unterschiede und Merkmale dieser Automaten interessant waren. Auch zu diesem Thema gehörte das Petri-Netz(besonders B/T-Netze). Mealy-,Moore und Harel hatte ich keine Probleme, auf die Petri-Netze musste er mich erstmal stossen - die Erklärung war aber nicht das Problem. Noch eine kleine Verstehensfrage, wieviele Zustände man mit n-Stellen in einem B-T-Netz darstellen kann(Antwort:nhoch2) und dieses Thema war abgehakt.

Dann ging es weiter mit B-Bäumen, wobei das Hauptaugenmerk auf den Einfügealgorithmus gerichtet war. Den Algorithmus konnte ich gut erklären, jedoch wusste ich nichts mit der Frage anzufangen, an welchem Knoten man erkennt, ob der Baum wächst. Nach kurzer Zeit konnte ich aber auch das lösen. (Antwort: Wurzelknoten) ;-)

Danach ging es um Relaxation. Das Thema hat mir gefallen. Erstmal kurz die Nutzung der Relaxation im Bellman-Ford(jede Kante wird n-mal relaxiert) und Dijkstra(jede Kante wird 1-mal relaxiert). Und wie das Prinzip funktioniert. Dann musste ich erklären, warum der Dijkstra einen höheren Aufwand als O(n) hat.(Antwort: die Verwaltung der Priority-Queue).

Im Anschluss daran widmeten wir uns dem optimalen Suchbaum. Hier war meine Leistung etwas ausbaufähig :-). Grundsätzlich konnte ich erklären, wie ein optimaler Suchbaum aufgebaut wird. Aber mehr auch nicht :-D. Der Algorithmus für einen annähernd optimalen Suchbaum wäre mir leichter gefallen

Das letzte Thema war Iterative Deepening Depth-First-Search. Hier konnte ich etwas trumphen. Die Erklärung ging mir gut von der Hand, in welchen Fällen diese Suche genutzt wird(Kann bei unendlichen Graphen genutzt werden, wenn man eine Vorstellung hat, wie weit der Zielknoten entfernt ist). Auch die Frage warum die Breitensuche hier nicht besser ist(ziemlich hoher Speicherverbrauch).

Alles in Allem war es halb so schlimm ;-)

MfG Lundner

Studium , Tagebuch | 13.03.2007 | 381 Wörter | 160 Views

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