» HP Compaq 6510b unter Linux (Ubuntu Edgy)
So ich habe mir ein neues Notebook geleistet. Es ist wie das HP Compaq 6510b. Und ich bin durchaus zufrieden. Folgende Specs hat das NB:Chipsatz Intel 965GM
Festplatte 120 GB
Display 14 Zoll WXGA TFT (matt), 1.280 x 800 (16:10) Widescreen
Grafik Intel Graphics Media Accelerator X3100
Sound High Definition Audio support w/24-bit DAC
Netzwerk 10/100/1000 MBit/s Ethernet GigaBit LAN
WLAN 54 MBit/s Intel Wiress LAN 802.11a/b/g
Abmessungen 331 x 34 x 243 mm
Gewicht 2,4 kg
Bluetooth 2.0,Card Reader, Fingerprintreader
Wirklich Verwendung für das vorinstallierte XP hatte ich nicht, also runter damit und Ubuntu rauf. Hier eine Zusammenfassung:
Intel X3100
Funktioniert unter Gutsy sofort inklusive 3D-Beschleunigung.(Der Treiber ist unter dem Restricted-Driver-Manager gelistet)
3D Effekte
Die 3D Effekte lassen sich recht schnell überreden zu laufen. Da aber der X3100-Intel-Treiber bei Compiz noch blacklisted ist, muss man die Prüfung auszetzen.
Das tut man indem man die datei
/etc/xdg/compiz/compiz-manageröffnet und
SKIP_CHECKS=yesam Ende einfügt.
Danach lassen sich die Effekte einfach über
System -> Preferences -> Appearanceaktivieren
Update: Bitte darauf achten, dass der Treiber nicht umsonst blacklistet ist. Die Videowiedergabe funktioniert nicht mit aktiviertem Compiz.
WLAN
Läuft!
Modem
Keine Ahnung...
Bluetooth
Scheint zu funktionieren, habe ich aber nicht getestet.
Sound
Funktioniert uneingeschränkt.
Touchpad
Funktioniert, inklusive Scrollen.
Touch-Sensoren und Funktionstasten
Funktionieren. Einzig die Soundsensoren sind etwas friemelig - mal schaun, ob man da etwas verbessern kann.
Fingerprint-Sensor
Keine Ahnung ob der funktioniert. Habe nicht wirklich eine Verwendung dafür.
Lüfter
In einigen Forenthreads wurden über Probleme mit dem Lüfter berichtet. Das kann ich so nicht bestätigen. Wobei ich auch direkt nach der Installation von Ubuntu
einige Einstellungen am Power-Management vorgenommen habe. Sehr hilfreiche Einstellungsmöglichkeiten findet man auf ubuntuusers.de - Stichwort Optimierung . Die Temperaturen liegen alle im grünen Bereich, wobei ich eine feste Taktung von 800Mhz eingestellt habe.
Mehr ist nicht nötig, weil alles flüssig und ohne Probleme läuft. ;-)
Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit beläuft sich auf über 4 Stunden - durchaus angenehm. Zumal ich plane mir einen Reiseakku zuzulegen, welcher die Laufzeit um einiges verlängern wird ;-)
Lid Close Bug
Der Lid-Close-Bug besteht darin, dass jedes 4-5 mal, wenn man das Notebook zuklappt es einen System-Freeze unter Ubuntu gibt. Nach einigen Recherchen hat folgendes ausgeholfen:
Die
/etc/rc.localmit Superuser-Rechten öffen:
sudo gedit /etc/rc.local
und diesen Code einfügen:
for DOS in /proc/acpi/video/*/DOS
do
echo 1 > ${DOS}
done
Der Fehler scheint im Generic-Kernel von Gutsy Gibborn zu liegen. (Edit: In Ubuntu 8.10 ist der Fehler gefixt)
Brennen
Funktioniert unter Ubuntu ohne zusätzliche Verbiegungen - Rohling rein - aus Popup auswählen was man machen möchte und die CD wird erstellt.
Cardreader
Konnte ich leider nicht testen.
VGA-Ausgang
Habe ich kurz angetestet - Funktioniert auch.Beim Anschluss wird eine Kopie des Laptopbildschirms auf dem 2. Monitor ausgegeben. Welche Einstellungsmöglichkeiten man hat,
kann ich nicht sagen.
Fazit
Bis auf den ärgerlichen Bug kann ich das Notebook in Kombination mit Linux (spezielle Ubuntu) weiterempfehlen. ;-)
» zur gesamten Galerie
Linux , Software , Tagebuch , Hardware | 09.01.2008 | 481 Wörter | 387 Views
» Compiz-Switch für Ubuntu
Beim surfen bin ich auf ein ganz nützliches Tool gestossen um Compiz mit einem Mausklick an- und auszuschalten. Praktisch vorallendingen, wenn man im Akkubetrieb ist ;-)Die Installation ist leicht, man muss nur den vorgegebenen Schritten folgen und dann klappt das schon ;-) Das Programm findet ihr hier
Viel Spass
Software , Linux | 08.01.2008 | 48 Wörter | 183 Views
» Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon erschienen
Pünktlich ist die neue Ubuntu-Distribution heute erschienen. Es wird aber zu erwarten sein, das die Server ziemlich überlastet sein werden. Also eher auf die Torrent-Dateien zurückgreifen, die ebenfalls auf der Download-Seite erhältlich sind. ;-)Mein ISO läd gerade (natürlich über torrent) - und die nächsten Tage wird mit Sicherheit mein Eindruck über die neue Version der beliebten Distribution zu finden sein.
[1] Ubuntu 7.10 herunterladen
[2] Ubuntu 7.10 Torrent-Datei
Linux , Software | 18.10.2007 | 66 Wörter | 172 Views
» Probleme mit Canon EOS 400D und Gphoto2 unter Linux
Als ich gestern meine Bilder vom Strandspaziergang hochladen wollte, zickte Linux Mint irgendwie rum.Nachdem ich meine Kamera angeschlossen hatte, kam wie gewohnt die Frage, ob ich die Bilder importieren möchte oder nicht. Nach Bestätigung geschah aber .... nichts. Also mal schnell etwas recherchiert. 2 Probleme gab es:
1. Gthumb war nicht installiert. Das führt dazu, dass nachdem import nichts passiert. Ob dies dazu geführt hat, dass der Import nicht funktioniert hat kann ich nicht sagen, aber ich vermute es stark. also schnell das Programm über die Konsole mit
sudo aptitude install gthumb2installiert.
2. Hmm gut der Importdialog erschien nun schonmal aber mit folgender Fehlermeldung:
An error occured with the IO-Library (»Couldn't use USB-Device«): Unable to use interface 0 (Operation not permitted). Please ensure that no other program or kernelmodule (e.g. sdc2xx, stv680, spca50x) is using the Device and that you have read-and-write-rights.
Aber auch das Problem ließ sich nach kurzem googlen lösen. Man muss öffnet die Datei
/etc/udev/rules.d/45-libgphoto2.rulesmit Rootrechten:
sudo gedit /etc/udev/rules.d/45-libgphoto2.rules
Dort muss man die dritte Zeile:
BUS!="usb*", GOTO="libgphoto2_rules_end"durch
SUBSYSTEM!="usb_device", GOTO="libgphoto2_rules_end"ersetzen.
Danach lief alles wie geschmiert. Alternativ zum Importdialog (der das erste Problem wegfallen lässt) kann man auch das Tool Gtkam nutzen.
[1] Bug in gphoto
[2] Gtkam
[3] Gthumb
Software , Hardware , Linux , Software | 15.10.2007 | 223 Wörter | 184 Views
» Linux Mint - Die einfache Linuxdistribution?
Die Uni beginnt für mich wieder - für mich natürlich ein Grund mal wieder Ordnung zu schaffen hab ich mir gedacht. Dabei habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, welche Anforderungen das Studium an meinen Rechner stellt. Meine Gedankengänge liessen mich zu dem Schluß, das ein Dualboot auf jeden Fall angebracht wäre. Also zack zur Uni, beim MSDNAA angemeldet und kostenlos Vista Business bezogen. Installiert, alles ok. Ich hätte natürlich auch zu XP greifen können, aber die neugier war da und sie musste befriedigt werden. ;-) Und wenn ich es nicht mehr mag dann kann immernoch XP rauf.Ich bin auch bekennender Ubuntu-User. Die neue Version kommt in den nächsten Tagen raus. Aber doch wollte ich etwas neues ausprobieren. Ich warf also einen suchenden Blick auf Distrowatch.com, um mich erstmal daran zu orientieren, was denn zur Zeit so Hipp ist. Gnome, sollte es schon sein. Alternativ wären auch Fluxbox und XFCE möglich. Aber ein bisschen komfort sollte schon dabei sein. Ich war schon immer ein Fan von Einfachheit, aber auch sehr guter Anpassbarkeit. Ubuntu hat schon immer eine sehr ähnliche Vorstellung von den Grundeinstellungen gehabt wie ich.
Auf Platz 6. der Distrowatch-Rangliste blinzelte mich Linux Mint an. Gut dachte ich mir - das schauste dir an.
Die Screenshots waren relativ überzeugend.
Nächste Anlaufstelle für weitere Informationen war Wikipedia. Aha! Linux Mint basiert auf Ubuntu. Aber warum nicht einfach bei Ubuntu bleiben. Grundlegend ist hier wohl das Konzept von Linux Mint ausschlaggebend:
Codecs,Flash, (Sun-)Java und co sind von Haus aus mit an Bord. Ich kann also gleich loslegen, ohne grundlegende Installationsroutinen zu durchlaufen, die ich bei Ubuntu immer durchlaufen musste, wenn ich das System neu aufsetzen musste/wollte. Auch das zentrale Einstellungs-Center ist übersichtlich und intuitiv zu benutzen. Das Startmenü erinnert stark an das Windows-Menü, aber das soll mir nur recht sein, denn mir gefällt es gut.
Irgendwie habe ich das Gefühl, es entspricht noch mehr als Ubuntu meinen Vorstellungen eines Grundsystems. Interessant ist auch, das man genauso aktuell bleibt wie mit Ubuntu, denn man bezieht seine Pakete (bis auf einige zusätzliche) direkt aus dem Ubuntu-Repositories. Sehr vorteilhaft, wie ich finde. Die Tutorials von ubuntuusers.de lassen sich also problemlos auf Linux Mint übertragen.
Aber nun zu meinen konkreten Erfahrungen:
Installation
Nimmt sich prinzipiell gar nichts zur Ubuntu-Installation. Live-CD gebrannt, reingepackt. Das System startet, das Installations-Icon geklickt und er Routine gefolgt.
Erster Eindruck
Wirklich ungewohnt war die erste Berührung nicht. Wirkt alles irgendwie sehr modern(im Vergleich zum braunen Ubuntu). Aber es zählen auch eher die inneren Werte ;-) , zumal sich das Thema bei Ubuntu einfach verändern lässt.
Amarok statt Rhythmbox
Mein Lieblingsplayer Rhythmbox ist durch Amarok(KDE) ersetzt worden. Hmmm ok versuch ichs erstmal damit, zumal sich beide Player für mich und meine Ansprüche nicht viel nehmen.
AptOnCD
AptOnCD kannte ich vorher gar nicht. Hab es auch noch nicht benutzt. Aber es klingt sehr nützlich und sollte beim Neuaufsetzen des Rechners einiges an Arbeit ersparen. Meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Idee, dieses Programm in die Grundinstallation aufzunehmen.
Gut Aufgeräumt
Was ich sehr angenehm fand ist eine sinnvolle Vorordnung im persönlichen Ordner. So schmeisst man nicht alle Dateien wild in das persönliche Verzeichnis sondern hält sich vielleicht an die vorgegebene Ordnerstruktur. Erinnert auch ziemlich an Mac OS X irgendwie ;-)
Meine ersten Eindrücke sind also durchweg positiv. Linux Mint bessert einige Kritikpunkte an Ubuntu aus, es ist keine vollständig neue Distribution, aber ich kann mir gut vorstellen, dass mit dem Wachstum der Community auch die Unterschiede zu Ubuntu grösser werden könnten. Vielleicht werden auch viele Ubuntu-Nutzer zu Linux Mint wechseln. Vorallendingen bei Einsteigern könnte diese Distribution Interesse wecken.
Und um die Eingangsfrage zu beantworten: Für mich die am einfachsten bedienbare Distribution, die ich bisher benutzt habe. ;-)
[1] Distrowatch.com
[2] Linux Mint auf Wikipedia.de
[3] ubuntuusers.de
[4] Rhythmbox
[5] Amarok
[6] AptOnCD